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Kultur fällt uns nicht wie eine reife Frucht in den Schoss. Der Baum muss gewissenhaft gepflegt werden, wenn er Frucht tragen soll. (sagte Albert Schweizer)

Foto Horst VetterFoto Horst Vetter

 

 

Gurlitt                                                                                                         Opfer oder Täter ? 

Schnell hatte sich die Meinung verfestigt.

Als Anfang 2012 die Zollfahndung in die Münchener Wohnung  des 79 jährigen Corneliuns Gurlitt eindrang, war die öffentliche Meinung schnell verfestigt: Der Kunstsammler Hildebrand Gurlitt und sein Sohn Cornelius Gurlitt besitzen eine große Menge Beutekunst. Zusammen mit den Kunstwerken in dem Salzburger Wohnhaus wurden über 1.500 Kunstwerke gefunden.

 

Die Verwunderung war groß, als Cornelius Gurlitt zwei Jahre später verstarb und das Testament bekannt wurde: Er vermachte seinen gesamten Besitz dem Kunstmuseum Bern.

 

Nach intensiver Prüfung nahm das Kunstmuseum das Erbe an. Eine Cousine legte Widerspruch gegen das Testament ein, verlor jedoch vor Gericht.

Jetzt, fünf Jahre später kristalisiert sich heraus, dass die Wahrscheinlichkeit bei 1% liegt, in der Erbmasse Beutekunst zu finden.  Zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Kulturgutverluste forschte das Kunstmuseum Bern nach Beutekunst unter den geerbten Kunstwerken.


  

Das neue Kulturschutzgesetz ist seit 06.08.2016 in Kraft                                                                                  

Das bisherige Kultrschutzgesetz (von 1955) verpfichtete die Bundesländer Kulturgutverzeichnisse zu führen. Dies wurde sehr unterschiedlich gehandhabt.

Für den außereuropäischen Warenverkehr gilt schon seit 23 Jahren Europäisches Recht. Für den EU-Binnenmarkt galten in Deutschland im Vergleich mit den anderen EU-Staaten relativ milde Regeln. Ein weiterer Anlass für die Neuregelung war ein vermehrter Handel mit Kulturgut aus dem nahen  Osten. Es wurde befürchtet, dass mit dem Erlös Terrororganisationen finanziert werden.  (www.gesetze-im-internet.de).

 

Sotheby's                                                                                                            

Sotheby's versteigert die Sammlung von Alfred Taubmann, einem berühmten Kunstsammler, der im April 2015 im Alter von 91 Jahren verstorben ist. Das Auktionshaus garantiert den Erben einen Verkaufspreis von einer halben Miliarde. Falls diese Summe bei den Auktionen nicht erzielt wird zahlt Sotheby's den garantierten Preis trotzdem.

 

VAN HAM

Ein Gemälde von Gerhard Richter erzielte in der Frühjahrsauktion bei einem Schätzpreis von 150.000 € einen Verkaufspreis von 345.500 €.

 

VAN HAM hat einen Sonderdruck über Joseph Beuys mit dem Titel "3-TONNEN-EDITION; UNTERWASSERBUCH" herausgegeben.