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Gustav Traub

23.12.1885 in Lahr/Schwarzwald - 16.05.1955 in St. Märgen

 

 

Gustav Traub wurde am 23.Dezember 1885 in Lahr im Schwarzwald geboren. Schon früh zeigte sich sein malerisches Talent. Er malte am liebsten Landschaften und Gebäude. Nachdem er das Malerhandwerk mit Meisterbrief erlernt hatte, besuchte er die Kunstgewerbeschule in Karlsruhe. Es schloss sich ein zweijähriger Aufenthalt in Paris an. Danach arbeitete er in München. In dieser Zeit entstanden viele Landschaftsbilder und Buchillustrationen.  Von 1937 bis 1944 stellte er regelmäßig Landschftsbilder im Münchener Glaspalast aus. Ebenso stellte Gustav Traub im Haus der deutschen Kunst und in anderen Bayerischen Museen aus.

 

1933 wurde Gustav Traub mit Hilfe der Nationalsozialisten zum Professor ernannt. Durch Bombenangriffe verloren er und seine Frau die Wohnung und die Kunstwerke in München. Sie zogen nach St. Märgen, wo sich Gustav Traub im Dachgeschoss des Hauses Wagensteigstraße 4 ein Atelier einrichtete. Die Eheleute zogen sicher auch nach St. Märgen, weil dort der befreundete Schwarzwaldmaler Karl Hauptmann wohnte. Am 16.05.1955 verstarb Gustav Traub in dieser Wohnung in St. Märgen. Er wurde in Kempten beigesetzt.

 

Die Badische Zeitung  berichtete am 11.10.2013 von einem Mitbewohner in dem Haus in St. Mergen, Herrn Manfred Kreuz. Seine Eltern und er pflegten eine feundschaftliche Beziehung zu den Eheleuten Traub. Dadurch kam Herr Kreuz in den Besitz von mehreren Werken von Professor Traub. Ein Bild stellte er der Gemeinde St. Märgen als Leihgabe zur Verfügung.