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Otto Pankok                                                  Kranke Blumen schweigen                                     

1893 Mühlheim/Ruhr - 1966 Wesel

 

Otto Pankok wurde am 06.06.1893 als jüngster von zwei Söhnen geboren. Die Familie (Vater Dr. Eduard Pankok und Mutter Marie Pankok, geborene Frühling), lebten mit ihren beiden Söhnen in Mühlheim an der Ruhr. Die Eltern waren sozial sehr engagiert.

Die Achtsamkeit gegenüber leidenden Kreaturen prägte Otto Pankok. Die Mutter erkannte die künstlerischen Interessen und Begabungen ihres Sohnes schon sehr früh. 

Sein Vater führte eine Praxis in Mülheim als Sanitätsrat. Otto Pankok saß oft im Wartezimmer der Praxis und portretierte die wartenden Patienten. Im Alter von 16 Jahren durfte er mit einem Freund seine erste Studienreise nach Holland machen. Es folgten in den nächsten Jahren weitere Studienreisen.

 

Otto Pankok hatte sich als Autodidakt ein großes Wissen angeeignet, sodass er sofort nach dem Abitur 1913 sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf beginnen konnte. Für sieben Monate ging er an die Großherzoglich-Sächsische Hochschule für bildende Kunst in Weimar, um besonders seine Fähigkeiten der Landschaftsmalerei zu erweitern. Mit einem Studienfreund ging er jedoch dann in eine abgeschiedene Künstlerkolonie nach Dötlingen. Otto Pankok erkannte, dass er seinen eigenen Stil weiterentwickeln sollte. Dafür eignete sich ein offenerer Rahmen mit Abgeschiedenheit aber auch im Kreise von Künstlern besser. In Döttingen fand er eine tiefe Verbundenheit zu den dort lebenden Menschen. Deren einfaches Leben, meist in Armut und Not, waren in Otto Pankoks Werken das Thema. Nur wenige Künstler in dieser Zeit stellten die ungeschönte soziale Realität so ergreifend und gekonnt dar. Er stellte die Menschen in Ihrer Perspektivlosigkeit aber auch in Ihrer Entschlossenheit im Überlebenskampf dar.

 

Im ersten Weltkrieg wurde Otto Pankok in Nordfrankreich verschüttet. Er mußte lange behandelt werden und wurde dann aus dem Wehrdienst entlassen. Zu Kriegsende wohnte er erst in Vechta in der Nöhe von Oldenburg. 1919 zog er nach Düsseldorf. Dort war er Mitbegründer des "Jungen Reinland", später der "Rheinischen Sezession".

 

Im Jahre 1921 heiratete er die Journalistin, Hulda Droste.

 

Otto Pankoks künstlerische Entwicklung  wurde in den Jahren 1924 bis 1931 von seinen Reisen nach nach Italien, Südfrankreich und Spanien beeinflußt. 

 

Die politische Entwicklung in Deutschland ab 1931 beschäftigte den Künstler sehr. In dieser Zeit entstanden Werke über die Zigeuner im Düsseldorfer "Heinefeld".

 

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